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Aus heutigen Haushalten sind sie nicht mehr wegzudenken, die Waschmaschinen. Aber auch in der Textilindustrie wäre die moderne Produktion ohne diese Geräte nicht denkbar. Schon immer waren die Menschen bemüht, sich die mühselige Wascharbeit zu erleichtern. Bereits im 18. Jahrhundert wurden einfache Rührflügel Waschmaschinen entwickelt. 1901 erfand ein Amerikaner die erste elektrische Waschmaschine. Dennoch dauerte es einige Jahrzehnte, bis die Waschmaschinen unseren heutigen ähnelten. Am Anfang waren es einfache Bottich Waschmaschinen. Erst 1951 kamen bei uns in Deutschland die ersten vollautomatischen Waschmaschinen auf den Markt. Allerdings waren diese noch zu teuer, um für einen Durchschnittshaushalt genutzt zu werden.
In den meisten europäischen Ländern sind die Trommel Waschmaschinen führend. In den USA, Australien und wenigen anderen Ländern funktionieren Waschmaschinen noch auf dem Bottich Prinzip, das voraussetzt, dass die Wäsche in der senkrechten Trommel immer mit Wasser bedeckt sein muss. Daher ist bei diesen Maschinen der Wasserverbrauch höher.
Im Zuge des Bewusstseins für die Schonung der Umwelt durch sanftere Waschmittel und die Ersparnis von Wasser und Energie, sind heutige Waschmaschinen vor allem nach Gesichtspunkten der Erreichung sehr guter Waschergebnisse bei niedrigeren Temperaturen und kürzeren Waschgängen mit umweltfreundlichen Waschmitteln konzipiert. Dabei sind heute schon bei vielen der Waschmaschinen der neuen Generation ausgezeichnete Reinigungsergebnisse bei Waschvorgängen mit 15 Grad bis 60 Grad möglich. Damit ist der früher sehr häufig für Weißwäsche verwendete Kochwaschvorgang mit 95 Grad fast überflüssig geworden. Er muss eigentlich nur noch zu Zwecken einer Desinfektion eingesetzt werden. Bügelfreie Hemden sollten – wenn nur leicht verschmutzt – sollten bei 40° gewaschen werden und anschließend sollte jedes Hemd einzeln auf einen Bügel zum trocknen gehängt werden.
Je moderner und hochwertiger eine Waschmaschine, desto umfangreicher sind heute auch die angebotenen Programme. So gibt es spezielle Programme für fast alle Arten von Fasern, bin hin zu den allerempfindlichsten Stoffen. Die wichtigsten, und meist genutzten Waschgänge sind jedoch die für Wolle, Feinwäsche allgemein, verschmutzte und Weißwäsche mit 40 Grad bis 60 Grad. Ebenso zeichnen sich moderne Waschmaschinen durch zahlreiche Programmierungen aus. So kann vorzeitig per Zeitschaltuhr eine Waschzeit oder Einweichzeit eingestellt werden. Die richtige Einstellung für Ihr Hemd können sie auch den eingenähten Etiketten entnehmen. Ebenso sind die Schleuderstärken stufenlos einstellbar, sowie während des Waschens die Temperatur automatisch regelbar. Bei europäischen Waschmaschinen wird unterschieden zwischen Frontladern, die frontal vorn befüllt werden, und Topladern, die von oben befüllt werden. Dabei sind Toplader in der Regel raumsparender.
Bei der Typenunterscheidung von Waschmaschinen spielt nicht mehr ausschließlich das Waschergebnis eine Rolle, das standardisiert gut ist, sondern die Auszeichnung als Öko Gerät, als stromsparend, regulierend für Waschmittel und dergleichen Umweltverträglichkeiten mehr, denen auch die derzeitigen Waschmittel weitestgehend angepasst sind.
Zu den, auf unserem Markt, vor allem bekannten Herstellern von Waschmaschinen, die sämtlichst diesen Voraussetzungen Rechnung tragen, gehören unter anderem Hersteller wie Miele, Lavamat, AEG, Siemens, Bauknecht und andere. Allerdings drängen auch zahlreiche andere Hersteller, wie beispielsweise Samsung auf den Markt, die zuvor eher für andere Produktionsreihen bekannt waren. Ebenso nimmt eine Reihe von Herstellern besonders günstiger Waschmaschinen größeren Raum ein.
Waschmaschinen sind also der perfekte Weg ein bügelfreies Hemd zu waschen und wir können uns glücklich schätzen dies nicht mehr per Hand erledigen zu müssen.